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Move-Menschen ohne Vorurteile erreichen / Kontaktstelle gegen Rechts

Auswirkungen von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zeigen sich im Alltag häufig durch Propagandadelikte und Demonstrationen, aber auch in subtiler Form durch Alltagsrassismus, Beleidigungen und Diskriminierungen oder offensiv, durch körperliche Angriffe, Mordversuche und Brandanschläge.

Daher ist die Zurückdrängung von Rechtsextremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit eine langfristige gesellschaftspolitische Aufgabe.

/**Recherche und Dokumentation**/

Um einen adäquaten, regionalspezifischen Umgang mit der Problematik des Rechtsextremismus etablieren zu können, ist es wichtig, rechte Vorkommnisse, Aktivitäten und Strukturen im Landkreis zunächst zu erfassen und zu dokumentieren.

Durch die Erfassung und Sammlung rechter Aktivitäten und Straftaten von staatlichen und nicht-staatlichen Stellen kann eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit im Vogtlandkreis gezielter stattfinden. Erst dadurch ist es möglich sich inhaltlich und schwerpunktmäßig mit Rechtsextremismus auseinanderzusetzen, Konzepte zu entwickeln und diese in den Lokalen Aktionsplan und andere Projekte für effektive Präventionsarbeit einfließen zu lassen.

/**Kontaktstelle für (potenziell) Betroffene rechter Gewalt**/

Spitze aller rechtsextremen und antidemokratischen Aktivitäten bilden die körperlichen Angriffe gegenüber Menschen, die sich offen gegen Rechtsextremismus äußern, nicht in deren Weltbild
passen oder durch ihr äußeres Erscheinungsbild diesem Weltbild keinen Platz haben. Durch das Projekt soll auch die Opferperspektive dargestellt und Solidarität mit Betroffenen ermöglicht werden, was wesentlich zur Verarbeitung eines rechtsextremen Übergriffes ist. Darüber hinaus ist es Ziel, die Geschädigten über die Möglichkeit einer adäquaten Beratung nach einem rechtsextremen Angriff zu informieren.

/**Netzwerkstelle**/

Initiativen und Akteure innerhalb des Vogtlandkreises, die sich inhaltlich mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Demokratie- und Toleranzförderung auseinandersetzen, sollen in einem losen Netzwerk miteinander verbunden werden. Ziel dieser Vernetzung und Vermittlung zwischen verschiedenen Akteuren soll es sein, bei speziellen Anfragen und Problematiken direkt an die lokal agierenden Ansprechpartner/innen vermitteln zu können. Darüber hinaus bietet diese Vernetzung die Möglichkeit, Ressourcen gemeinsam zu nutzen und zu bestimmten Projekten gemeinschaftlich tätig zu werden.


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